Durch unzählige Weinberge führte uns unser Weg nach Melbourne. Nach einer Stunde erreichten wir den Big 4 Holiday Park. Wucher! 47 A$ für die Überachtung, aber dafür mit Tram-Verbindung in die City. Schnell noch mit den vier Schwaben von neben an angefreundet und dann auf in die Stadt.

Mit der Tram 112 ging es Richtung City. Eine Tageskarte am Wochenende kostet nur 6 A$ und man kann so viel Fahren wie man möchte. Am Federation Square angekommen, haben wir das Finale der Australian Open mitverfolgt und die Menschenmenge beobachtet. Das Feuerwerk in den Docklands war leider durch die Wolkenkratzer verdeckt. Der Federation Square ist ein super kommunikativer Platz, überall sind Lounge-Areas, Sonnenstuhle, Leinwände auf denen irgendetwas übertragen wird und Steckdosen um seine elektrischen Geräte aufzuladen.

Australia Day Australien Open Finale 2014

Australia Day Australien Open Finale 2014

Am nächsten Morgen ging es wieder in die Stadt. Da der Feiertag auf ein Wochenende gefallen war, ist der Montag automatisch auch frei. Das ist das gleiche Prinzip wie in England. Aus unserer Sicht sehr arbeitnehmerfreundlich.

Dieses Mal stand Sightseeing auf dem Plan. Vom Zentrum ging es mit der kostenlosen Circle Tram zu den Attraktionen. Ein Ansager informierte bei jeder Station die Fahrgäste welche Sehenswürdigkeit man besuchen könnte. Durch die Lautsprecher wurde die Geschichte der Stadt erzählt. Schon alleine deswegen lohnt sich die Fahrt für Besucher.

Circle Tram

Circle Tram

Unser erster Halt waren die Docklands. Eine schöne Marina mit Booten, eins größer und luxuriöser als das andere. Gegenüber der Promenade ein riesige Outlet-Shopping Center. Shoppen waren wir dieses Mal nicht. Nach einem kurzen Spaziergang saßen wir wieder in der Tram und fuhren vorbei am Queen Viktoria Markt. Ja, nur vorbei – es war Feiertag und der Markt war leider geschlossen. Angekommen in der Swanston St gab es dann doch kein Halten mehr und der Kaufrausch hat uns gepackt. Danach sind wir noch durch die Bourke St gelaufen vorbei am Griechischen Viertel und Chinatown um danach nach St Kilda mit der Tram zu fahren. Beachtime! Gerade aus der Tram gestiegen, wurden wir auch schon von einem völlig überfüllten Strand ohne auch nur einen freien Schattenplatz begrüßt.

St Kilda Beach

St Kilda Beach

Na toll! Bei 36 Grad und keiner Wolke am Himmel ist Schatten das einzig erträgliche. Davon gibt es an Melbourne’s Stränden reichlich wnig. Manche Australier störte das zwar nicht, aber die sahen auch schon aus wie krosse Backhähnchen. Etwas k.o. fuhren wir, ohne Strandbesuch aber dafür mit zwei großen Kugeln Eis im Bauch, zurück in die Stadt. Gemütlich schlenderten wir noch in der Abendsonne an der Promenade in Southbank entlang und genossen einen Sundowner-Bierchen für nur 5 A$ in der Yarra River Flussbar. Danach ging es, vorbei an kleinen Fastfoodketten wie z.B. Trampolin, King of Fries und lustigen Straßenmusikern in Fizroy, wieder zum Campground.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Fazit: Melbourne – eine coole Stadt mit tollen Plätzen, und wir sind uns sicher, dass wir wieder kommen.