Kurz vor Weihnachten hatten wir für den 30.12.2013, um nicht schon wieder unzählige Stunden in einem ungemütlichen Bus zu verbringen, einen Flug von Hanoi nach Luang Prabang gebucht. Laos wir kommen!

Am Flughafen in Hanoi haben wir uns noch von Simone und Marcel, die nach Bangkok geflogen sind, verabschiedet und zu unserer Überraschung haben sie uns, wahrscheinlich aus eigener Erfahrung in Laos, das kleine Bildwörterbuch von unserer Ninh Binh Tour geschenkt damit wir die Zeit in Laos meistern. Die beiden haben übrigens auch einen Blog, schaut doch mal vorbei wenn ihr Lust habt.

Wir waren schon sehr gespannt, wie zum einen das Land und die Leute sind, und zum anderen auf die Silvesterparty und wie wir ins neue Jahr rutschen. Man. Feuerwerk gibt es in Laos nämlich nicht. Besonders sehenswert sind die etwa 30 buddhistischen Tempel, von denen wir aber, um ehrlich zu sein, nicht einen besichtigt haben. Wir haben uns für drei Tage einfach nur auf die faule Haut gelegt und einfach mal nichts gemacht. In Laos scheint alles etwas langsamer voranzugehen – dem Tempo müssen wir uns nach dem doch lebhaften Vietnam erst einmal anpassen.

Sehr empfehlenswert zum Essen ist auf jeden Fall der Markt mit seinem vegetarischem „All You Can Eat“ Buffet. Von Früchten, Salaten, Bohnen, Frühlingsrollen, Nudeln bis hin zu Reis war alles vorgekocht. Hier waren wir gleich zwei Mal Essen und haben uns für 10.000 Kip die  Bäuche vollgeschlagen. Gute Bars findet man am Fluss und noch dazu einen schönen Sonnenuntergang. Naja, ganz so faul waren wir dann doch nicht. Ein Spaziergang durch den Ort haben wir schon auch gemacht. Allerdings mussten wir, um auf die andere Flussseite zu kommen, eine ziemlich wacklige Bambusbrücke überqueren. Geschafft! Vorbei ging es an Wäscheplätzen und Reispapier bis hin zum Stadion. Da ja leider keine Saison mehr ist, ist wenigstens ein Besuch des Stadions Pflicht. Die Stadt glänzt auch mit vielen handgearbeiteten Dingen u.a. gewebte Schals und Schnitzereien. Alles ist einfach auf dem Nachtmarkt zu kaufen, aber handeln nicht vergessen.

Wir würden sagen, wer etwas Zeit und Geduld hat, kommt mit Händen & Füßen, Englisch und Freundlichkeit gut vorwärts. So auch wir, und zwar mit dem Mini Van nach Vang Vieng. Die Straße war gut und die Landschaft ein absoluter Traum. Der Fahrer unserer Vans hat auf der vierstündigen Fahrt 2x angehalten und wir würden sagen, das waren die tollsten Rastplätze unserer bisherigen Reise. Eine Aussicht wie aus dem Bilderbuch (siehe Titelbild).

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