Am 05. April um 16.15 Uhr ging unser Flug von Auckland nach Santiago de Chile. Die 12 Stunden Flug waren wahnsinnig schnell vorbei und wir landeten pünktlich am 05. April um 12.00 Uhr in Santiago de Chile. Die Spannung auf einen neuen Kontinent und eine neue Sprache, interessante Menschen, Länder und Kulturen war groß, aber noch größer war die Wiedersehensfreude mit Philipp seinem Bruder. Sebastian reiste extra für 2 Tage aus Buenos Aires an um uns treffen. Nicht dass wir uns nicht alleine zurecht gefunden hätten, aber trotz des hochmotivierten Versuchs Spanisch zu lernen, müssen wir uns eingestehen, dass es nicht sehr erfolgreich war. Sebastian spricht zum Glück sehr gut Spanisch und so waren die ersten Stunden kein Hexenwerk. Wir bezogen unser Apartment, machten ein Nickerchen und dann ging es für uns drei auf ins Nachtleben von Santiago. Das Ausgehviertel Barrio Bellavista lag nur einen kurzen Fußmarsch von der Unterkunft entfernt und bei leckerem Rotwein und Marisco-Risotto hatten wir einen tollen Abend.

familienzusammenkunft

familienzusammenkunft

graffiti_santiago bellavista

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Am nächsten Tag bezogen wir unsere Wohnung im Paris Londres Viertel. Wir haben diese über die AirBnB Website gefunden. 18. Stock. Toller Blick über die Stadt und zwei nette Hosts. Carolina und ihr Mann Jose zeigten uns die Umgebung und verabschiedeten sich mit einer Flasche Rotwein aufs Haus. Viva Chile!  Danach hieß es auch Abschied nehmen von Sebi. Jetzt waren wir alleine, ohne einen fließenden Satz Spanisch, naja ein paar Phrasen und Wörter können wir schon, aber halt noch nicht sehr gut. Unsere Ausrede ist, die Chilenen sprechen sehr schnell und verschlucken gerne mal Buchstaben oder ganze Wörter, daher könnte das Lernen etwas länger dauern.

Auf ins Abendteuer.

Unser erstes Ziel, Der Cerro Santa Lucía. Es ist ein kleiner, 69 Meter hoher, Aussichtspunkt mit einem angrenzenden Park und einem Springbrunnen mit mehreren Fontänen mitten in der Hauptstadt. Von der Aussichtsplattform hat man einen guten Blick, wenn da nicht der Smog wäre. Der leider immer da ist.

santa_lucia_santiago

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Danach ging es mal wieder zum Einkaufen. Das Shopping Center, Mall Parque Arauco, der Stadt ist ein hochmodernes und voll ausgestattetes Einkaufszentrum und liegt nahe der Metro Station.

Danach ging es weiter zum Plaza de Armas, dem Hauptplatz von Santiago de Chile. Fast schon europäisch ist die Stadt, spanische Akarden, viele schöne und saubere Palais. Einziger Unterschied das es hier, wie auch schon in Neuseeland, in den Herbst geht. Aber auch das empfinden wir als sehr angenehmen, denn die Sonne strahlt über beide Ohren und lässt die Stadt im besten Licht erscheinen. Die Menschen sind sehr freundlich. Wir verfallen langsam aber sicher in den Rhythmus der Stadt, schlendern durch die Straßen und schauen den Straßenkünstlern zu bevor wir uns in die Touristeninfo begeben. Gott sein Dank, die  Frau spricht englisch.

Die 6 Mio Metropole hat viel zu bieten. Bus fahren ist ein Chaos zumal man die BIP Card braucht (aufladbare Karte), fahrt lieber die Metro (Tickets können am Schalter gekauft werden), und es gibt viele spannende Ecken zu erkunden. So machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg Mercado Central, einem tollen Fischmarkt, und später ins Barrio Bellavista. Hier sind wir dann in der Studentenkneipe „Harvard“ versackt und haben Bekanntschaft mit Dyana, Alejandro und ihren Freunden gemacht. Mit Händen und Füßen, und unserem Spanischbuch ging es sehr gut und wir hatten einen super lustigen Abend.

Übrigens haben wir es auch endlich geschafft unsere Visitenkarten zu drucken. Nach zwei Versuchen in Neuseeland dann nun endlich in Chile. Und das mit unserem Spanisch.

visitenkartendruck

visitenkartendruck

Endlich 30!

Zu meinem 30. Geburtstag gab es Geburtstagskuchen, danach waren wir in der Shoperia Munich und dann in einem Restaurant ums Eck. Chilenischer Folklore Gesang und Tanz wurde aufgeführt. Ein sehr amüsanter Abend. Allerdings hat uns das überteuerte Essen nicht wirklich gut geschmeckt und lag uns doch noch die ganze Nacht im Magen.

geburtstagskuchen

geburtstagskuchen

Die Stadt hat viel zu bieten und wir sind froh, dass wir uns die Zeit genommen haben viele Ecken zu erkunden. Jetzt geht unsere Reise weiter in Richtung Norden. Wir sind schon sehr gespannt.