Ein letzter Abstecher in der Gegend um die Region Eastland sollte unseren Aufenthalt in Neuseeland abrunden. Wir blieben eine Nacht im Te Urewera Nationalpark (13 NZ$ pro Person). Der Nationalpark liegt in einer doch recht dünn besiedelten Region, aber dafür konnte sich hier die Wildnis recht gut entfalten.

Beim Spaziergang am Strand fanden wir ein seltsam aussehendes Ding. Wir hatten mal in einem Bericht etwas über Ambergries (Walkotze) gehört. Das wird von Pottwalen abgestoßen und oft an den Küsten von Neuseeland angespült. Da wir nicht sicher waren ob uns das glück wirklich so einfach vor die Füße fallen würde, nahmen wir es mit zum Camper und schlossen es im Powerkabelfach ein. Ins Auto konnte es nicht, da es fies gerochen hat. Nach einer sehr langen Recherche waren wir uns noch immer nicht 100%ig sicher und machten daher Fotos und schickten diese zu vier großen Ambergries Händlern um Gewissheit zu bekommen. Wie sollten wir das, wenn es wirklich Ambergries ist, nur in den zwei verbleibenden Tagen alles managen? Noch am selben Abend antwortete die erste Firma. Leider hatten wir kein Glück. Es war nur ein Maritimer Organismus der so ähnlich aussah und roch. Schade, denn pro Gramm winken zwischen 10 und 20 NZ$. Und unser Pfund war beachtlich groß und schwer.

In der vorletzten Nacht am Snells Beach (kostenlos) waren wir doch sehr damit beschäftigt unsere Sachen zu packen. Es war auch die Zeit gekommen, dass wir uns von Dingen trennen mussten. Da waren:

  1. Der Sonnenschirm aus Australien – verschenkt
  2. Drei DVDs aus Asien – verschenkt
  3. Essen – verschenkt
  4. Zelt und Ispomatten – noch keine Lösung
  5. Grillaufsatz – noch keine Lösung
  6. Surfboard – noch keine Lösung

Für die letzten drei Positionen auf der Liste wird sich hoffentlich eine Lösung finden – spätestens auf dem Innercity Motor Lodge in Remuera. Hier verbrachten wir unsere letzte Nacht im Land der Kiwis bevor wir weiter nach Südamerika reisen. Von hier aus konnten wir die Stadt sehr gut erkunden. Nur 20 Minuten mit dem 625 Bus bis zum Hafen und von dort direkt auf die Queen St und zum Aotea Square. Die tolle Aussicht von One Tree Hill und Mt. Eden mussten leider ungesehen bleiben. Dafür haben wir die Rennboote vom Americas Cup im Hafen liegen sehen. Man kann nicht alles machen.

Aotea Square Auckland

Aotea Square Auckland

Ja, den Skytower haben wir uns angesehen, aber so richtig Lust auf Stadt und Sightseeing hatten wir nach der beeindruckenden Landschaft irgendwie nicht. So mussten die der Hafen, die tolle Aussic

Auckland CBD und Skytower

Auckland CBD und Skytower

Zurück zum Camper und fertig packen, aber nicht ohne einen ersten und letzten Pub Besuch (eine ganz nette Auswahl).

Pub Remuera Auckland

Pub Remuera Auckland

Hier lernten wir Steve kennen. Er half uns einen Käufer für unser Surfboard zu finden und lud uns auf ein Bier ein. Da sagten wir nicht nein. Am Ende waren es doch vier Bier. Bei einem stolzen Bierpreis von über 10NZ$ kein Schnäppchen.

Der große Tag – Weiterflug nach Santiago de Chile. Die Sonne stand noch sehr tief als wir den Campground verließen und dann hingen wir mit der linken Seite auch schon in der Wand. Shit! Ein paar Kratzer, eine eingedellte Beifahrertür und ein kaputtes Licht. Das hat uns gerade noch gefehlt.

Bei Cash Converter noch schnell das Surfboard für 60 NZ$ „verschenkt“ und dann zur Vermietstation. Fakt war, dass die 250 NZ$ Bond futsch waren, welche wir am Anfang hinterlegen mussten. Shit happens! Südamerika wir kommen.

Haere Re Neuseeland, und bis bald!